Westdorf

Westdorf war wie Hindorf und Hopen bis 1935 eine eigene Bauernschaft des Kirchspiels Süderhastedt und von den genannten Bauernschaften die Größte. Der Ortsteil liegt auf der Geest an der Meldorfer und Burger Straße.
Westdorf hatte neben St.Michaelisdonn früher eine eigene Volksschule. Diese Zweiteilung war noch lange nach 1935 gültig und zwar bis in Westdorf in den 70er Jahren eine neue große Grund- und Hauptschule für ganz St.Michaelisdonn gebaut wurde. Auch gab es bis 1949 eine eigene Freiwillige Feuerwehr für Westdorf.


Zu Westdorf gehörte außerdem früher die Genossenschaftsmeierei St.Michaelisdonn, die 1996 mit der Meierei Barmstedt e. G. fusionierte.

Der Bahnhof von St.Michaelisdonn wurde im 19.Jahrhundert auf dem Grund der Gemeinde Westdorf gebaut, da zu dieser auch Gebiete in der Marsch gehörten; ungefähr bis dort, wo heute die Bahnhofstraße und die Beamtenstraße liegen. Die dort ansässigen Bürger mussten also nach Süderhastedt in die Kirche und zur Erledigung von Amtsgeschäften. St. MIchaelisdonner, die ein paar Straßen weiter wohnten, hatten diese wichtigen Dinge bis 1935 in Marne zu erledigen.

Die Zusammenlegung der heutigen Ortsteile ist unter anderem mit dem langsamen Zusammenwachsen der Ortsteile Westdorf und St.Michaelisdonn begründet. Heute ist Westdorf komplett in die Gemeinde St.Michaelisdonn integriert. Die Burger Straße ist eine zentrale Einkaufsstraße geworden, an der sich auch das Schwimmbad der Gemeinde und die Schulen befindet.

Von Westdorf Richtung Hopen erstreckt sich eines der größten Wohngebiete des Ortes. Weitere Siedlungen wurden im Norden und Osten des alten Dorfkernes  errichtet. 
Zu Westdorf gehören außerdem der Gemeindepark mit den Kriegsehrenmalen, das Naturschutzgebiet Quubben und der Fischteich. Außerdem befinden sich hier zahlreiche Sportanlagen der Gemeinde und das Gewerbegebiet Zuckerstraße.
 


Sankt Michaelisdonn, den 23.08.2014